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Dissoziative Identitätsstörung
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,1, Hochschule Darmstadt, Veranstaltung: Subjektorientierte Fallarbeit (Master), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der Identität ist heute im alltäglichen Sprachgebrauch eingebunden und wird quasi inflationär benutzt, wenngleich seine genaue Bedeutung oft undifferenziert bleibt. In verschiedensten Kontexten ist die Rede von Personen, Unternehmen oder politischen Parteien, die sich in einer Identitätskrise befinden und jeder von uns hat sein eigenes Bild davon, was das im Speziellen bedeuten möge. Doch was ist eigentlich Identität und wie wird sie (heute) gebildet? Welchen Herausforderungen ist das einzelne Individuum dabei ausgesetzt? Wann bricht eine Identität zusammen? Hintergrund dieser Arbeit soll es sein, aufzuzeigen wie Identität konstruiert wird, welche Faktoren diesen Konstruktionsprozess bedrohen können und wie sich eine gestörte Identitätsentwicklung äußern kann. Am Beispiel der 'Dissoziativen Identitätsstörung' (DIS) - vielen wahrscheinlich eher noch unter der veralteten Bezeichnung 'Multiple Persönlichkeitsstörung' bekannt - möchte ich verdeutlichen, wie die individuelle Identitätsarbeit durch traumatisierende Ereignisse gestört werden kann. Dabei soll auf Symptome dieser Erkrankung, auf das Erleben der Störung durch die Betroffenen und auf jene Faktoren eingegangen werden, die einen Menschen auch nach der Verwicklung in traumatisierende Kontexte vor der Erkrankung an DIS schützen können. Im abschließenden Bezug zur Sozialen Arbeit möchte ich darauf eingehen, warum der Erwerb von Grundkenntnissen über Identität sowie über Abläufe und Auswirkungen psychischer Traumatisierung für verschiedene Wirkungsfelder dieser Profession künftig eine immer bedeutsamere Rolle spielen wird.

Anbieter: buecher
Stand: 25.09.2020
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Wenn der Spielraum verloren geht
49,00 € *
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Für die meisten Eltern ist die Diagnose einer "geistigen Behinderung" ihres Kindes traumatisierend. Lebensentwürfe werden zerstört, und viele Betroffene müssen zunächst ihre Trauer um das "verlorene Wunschkind" verarbeiten. Mit dem Behinderungstrauma geht den Familien der Spielraum verloren, der ansonsten zur Verfügung gestanden hätte. Dabei wird Spielraum in einem doppelten Wortsinn verstanden: als Entwicklungs- bzw. Entfaltungsspielraum, die Beziehung zum behinderten Kind frei zu gestalten, und als konkreter Spielraum, mit dem Kind unbelastet zu spielen.In der Auswertung von 37 qualitativen Interviews mit betroffenen Müttern und Vätern wird in dieser Dissertationsschrift systematisch herausgearbeitet, welches Leid mit dem Behinderungstrauma in den Familien Einzug erhalten hat und wie es ihnen schließlich gelungen ist, dies zu verarbeiten und zu bewältigen. Im Zuge des Forschungsprojekts kommt dabei erstmals im deutschen Sprachraum das Reaction to Diagnosis Interview zur Anwendung, das in einer Vielzahl internationaler Forschungsarbeiten bereits erprobt ist.Parallel zu den Interviews wurden mit den Kindern aus den Familien Musiktherapien durchgeführt, um die Auswirkungen der elterlichen Behinderungsverarbeitung weiter zu untersuchen: Steht besonders belasteten Kindern auch in der Musiktherapie weniger Spielraum zur Verfügung?In der übergreifenden Auswertung beider Untersuchungen konnten deutliche Anhaltspunkte gefunden werden, die einen Zusammenhang zwischen dem Behinderungstrauma der Eltern und dem Spielraum an Entwicklungsmöglichkeiten ihres Kindes erkennen lassen. Eltern mit Auflösung ihrer Traumatisierung berichten deutlich häufiger von responsiven und feinfühligen Spielsituationen. Ohne Auflösung beschreiben Eltern hingegen erheblich öfter, Förder- und Lernspiele mit ihrem Kind zu spielen, womit sie unbewusst gegen die Traumatisierung durch die Behinderungsdiagnose anarbeiten. Als besonders belastet konnte dabei die Vater-Tochter-Beziehung identifiziert werden, die am stärksten durch die Diagnose einer geistigen Behinderung erschüttert scheint.Auch in der Musiktherapie spiegeln sich diese Zusammenhänge zwischen dem Auflösungsstatus der Eltern und dem Spiel der Kinder wider. Mit Auflösung des elterlichen Behinderungstraumas finden Gespräche und Spielgestaltungen der Kinder in der Musiktherapie in einem überwiegend ausgeglichenen Verhältnis statt. Demgegenüber interagieren und kommunizieren Kinder von Eltern ohne Auflösung weniger dialogisch.Es gelingt dennoch in fast allen Musiktherapien, einen kreativen Spielfluss aufzubauen und einen gemeinsamen Spielraum geteilter Spielfreude zu entwickeln. Im Buch werden schließlich die methodischen Elemente untersucht und beschrieben, mit denen Spielraum in diesem Sinne entdeckt und zurückerobert werden konnte.

Anbieter: Dodax
Stand: 25.09.2020
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Dissoziative Identitätsstörung
21,90 CHF *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,1, Hochschule Darmstadt, Veranstaltung: Subjektorientierte Fallarbeit (Master), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der Identität ist heute im alltäglichen Sprachgebrauch eingebunden und wird quasi inflationär benutzt, wenngleich seine genaue Bedeutung oft undifferenziert bleibt. In verschiedensten Kontexten ist die Rede von Personen, Unternehmen oder politischen Parteien, die sich in einer Identitätskrise befinden und jeder von uns hat sein eigenes Bild davon, was das im Speziellen bedeuten möge. Doch was ist eigentlich Identität und wie wird sie (heute) gebildet? Welchen Herausforderungen ist das einzelne Individuum dabei ausgesetzt? Wann bricht eine Identität zusammen? Hintergrund dieser Arbeit soll es sein, aufzuzeigen wie Identität konstruiert wird, welche Faktoren diesen Konstruktionsprozess bedrohen können und wie sich eine gestörte Identitätsentwicklung äussern kann. Am Beispiel der 'Dissoziativen Identitätsstörung' (DIS) - vielen wahrscheinlich eher noch unter der veralteten Bezeichnung 'Multiple Persönlichkeitsstörung' bekannt - möchte ich verdeutlichen, wie die individuelle Identitätsarbeit durch traumatisierende Ereignisse gestört werden kann. Dabei soll auf Symptome dieser Erkrankung, auf das Erleben der Störung durch die Betroffenen und auf jene Faktoren eingegangen werden, die einen Menschen auch nach der Verwicklung in traumatisierende Kontexte vor der Erkrankung an DIS schützen können. Im abschliessenden Bezug zur Sozialen Arbeit möchte ich darauf eingehen, warum der Erwerb von Grundkenntnissen über Identität sowie über Abläufe und Auswirkungen psychischer Traumatisierung für verschiedene Wirkungsfelder dieser Profession künftig eine immer bedeutsamere Rolle spielen wird.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.09.2020
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Wär' da doch ein Wiegenlied
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Dieses Buch sollten Sie lesen, wenn Sie sich für Merkwürdigkeiten interessieren;-) Merkwürdigkeiten, die das Leben schreibt... Zwischen Wahn und Wirklichkeit begibt sich Marie auf die Suche nach sich selbst, nach den Dingen, die ihrer Wirklichkeit entsprechen. Das ist für sie nicht leicht, weil sie an einer Traumatisierung leidet. Die Spannungen in ihrem Leben hat sie mit einer Psychose beantwortet. Mit Hilfe des Ehemannes und schliesslich der Geburt der Tochter lernt sie verantwortlich damit umzugehen. Es begegnen ihr Merkwürdigkeiten, mit denen sie nie gerechnet hätte und die auch den Leser überraschen werden, weil mit den Verwicklungen keiner rechnen konnte. Wie das Leben spielt....., oder spielen könnte.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.09.2020
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Das psychische Trauma und und die Posttraumatis...
15,90 CHF *
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Fachbuch aus dem Jahr 2015 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 1, Evangelische Hochschule Ludwigsburg (ehem. Evangelische Fachhochschule Reutlingen-Ludwigsburg; Standort Ludwigsburg), Sprache: Deutsch, Abstract: Soldaten*innen kehren aus dem Krieg heim und manche bringen etwas mit. Ein Kind weint und schreit und klammert sich an Fremde fest - etwas begleitet es auf Schritt und Tritt. Da ist auch die Flüchtlingsfamilie, zwei Erwachsene, zwei Kinder. Alle haben Grausames erlebt, doch während die anderen scheinbar weitermachen können, ist der Sohn untypisch schreckhaft geworden. Er schläft kaum noch und gibt sich völlig gleichgültig. Sie alle haben ein Trauma erlebt, ein seelische Wunde, die sie nicht loslässt. Aber nicht jeder Mensch, der solchen einmaligen oder andauernden Misshandlungen ausgesetzt war oder traumatische Erfahrungen gemacht hat, entwickelt eine Belastungsstörung im klinischen Sinne. Selbst bei ähnlicher oder gar derselben Form der Traumatisierung (man denke hierbei an Naturkatastrophen oder den Terroranschlag auf das World Trade Center) entwickeln manche eine Posttraumatische Belastungsstörung im klinischen Sinne und andere nicht. Doch wie kommt es dazu? Das Umfeld und die eigene Persönlichkeit spielen eine grosse Rolle, die Ressourcen, auf die der/ die Betroffene zurückgreifen kann und das soziale Umfeld. Aber gibt es auch eine Prädisposition für diese Krankheit? Mit dieser Frage beschäftigt sich diese Ausarbeitung.

Anbieter: Orell Fuessli CH
Stand: 25.09.2020
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Traumapädagogik bei traumatisierten Kindern und...
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen sind zuständige PädagogInnen '[...] einem Trommelfeuer hochdynamischer psychischer Prozesse ausgesetzt (und) laufen Gefahr, sich an diesen Prozessen zu infizieren und Schaden zu nehmen' (Meng, Köhli, & Bürgin 2001, S.188). Aus diesem Grund ist es von besonderer Notwendigkeit, über die Dynamik von Traumata zu wissen sowie die Folgen und daraus resultierende Verhaltensweisen betroffener Kinder und Jugendlicher im Kontext der Traumatisierung einordnen zu können. Nur so lassen sich potenzielle Belastungen der PädagogInnen so gering wie möglich halten und Handlungsmöglichkeiten erschliessen, mit denen die Betroffenen in einer positiven Entwicklung unterstützt werden können. Mein Interesse für dieses Themengebiet entwickelte sich während meiner Arbeit in einem Wohnheim für psychisch kranke Jugendliche. Hier absolvierte ich zu Beginn meines Studiums ein Praktikum und bin bis heute dort tätig. Viele von den Jugendlichen, die hier leben, haben traumatische Erlebnisse machen müssen. Mit einem Zitat von Bertolt Brecht schärfte und veränderte meine Praxisanleiterin bereits am ersten Tag meinen Blick auf die zu betreuenden Jugendlichen: 'Der reissende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig.' Mit der Zeit begriff ich, was sie damit meinte. Es sind keine 'kranken' Jugendlichen, mit denen wir zu tun haben. Sie und ihr Verhalten sind vielmehr durch ihre traumatischen Erlebnisse bedingt und hindern sie an einer gesunden Entwicklung. Im Gegensatz zu der Annahme, traumatische Erfahrungen könnten nur im therapeutischen Setting korrigiert werden, stellt auch die Pädagogik eine grosse Unterstützungsmöglichkeit für betroffene Kinder und Jugendliche dar; traumatische Erfahrungen spiegeln sich in auffälligen Verhaltensweisen wieder, die den Alltag der Betroffenen prägen und auch dort bewältigt werden können (vgl. Weiss 2009, Philipp sucht sein Ich. Zum pädagogischen Umgang mit Traumata in den Erziehungshilfen, S.78). Besonders die sationäre Jugendhilfe scheint bei der Korrektur traumatischer Erfahrungen und der Unterstützung betroffener Kinder und Jugendlicher eine wichtige Rolle zu spielen. Diese Kinder brauchen, wie Mehringer schon vor dreissig Jahren formulierte, den 'therapeutischen Alltag von morgens bis abends' (Mehringer 1979, S.6) - eine Anforderung, die die Heimerziehung erfüllen kann. Doch welche konkreten Handlungsmöglichkeiten haben PädagogInnen im Umgang

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Stand: 25.09.2020
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Dissoziative Identitätsstörung
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,1, Hochschule Darmstadt, Veranstaltung: Subjektorientierte Fallarbeit (Master), Sprache: Deutsch, Abstract: Der Begriff der Identität ist heute im alltäglichen Sprachgebrauch eingebunden und wird quasi inflationär benutzt, wenngleich seine genaue Bedeutung oft undifferenziert bleibt. In verschiedensten Kontexten ist die Rede von Personen, Unternehmen oder politischen Parteien, die sich in einer Identitätskrise befinden und jeder von uns hat sein eigenes Bild davon, was das im Speziellen bedeuten möge. Doch was ist eigentlich Identität und wie wird sie (heute) gebildet? Welchen Herausforderungen ist das einzelne Individuum dabei ausgesetzt? Wann bricht eine Identität zusammen? Hintergrund dieser Arbeit soll es sein, aufzuzeigen wie Identität konstruiert wird, welche Faktoren diesen Konstruktionsprozess bedrohen können und wie sich eine gestörte Identitätsentwicklung äußern kann. Am Beispiel der 'Dissoziativen Identitätsstörung' (DIS) - vielen wahrscheinlich eher noch unter der veralteten Bezeichnung 'Multiple Persönlichkeitsstörung' bekannt - möchte ich verdeutlichen, wie die individuelle Identitätsarbeit durch traumatisierende Ereignisse gestört werden kann. Dabei soll auf Symptome dieser Erkrankung, auf das Erleben der Störung durch die Betroffenen und auf jene Faktoren eingegangen werden, die einen Menschen auch nach der Verwicklung in traumatisierende Kontexte vor der Erkrankung an DIS schützen können. Im abschließenden Bezug zur Sozialen Arbeit möchte ich darauf eingehen, warum der Erwerb von Grundkenntnissen über Identität sowie über Abläufe und Auswirkungen psychischer Traumatisierung für verschiedene Wirkungsfelder dieser Profession künftig eine immer bedeutsamere Rolle spielen wird.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.09.2020
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Wär' da doch ein Wiegenlied
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Dieses Buch sollten Sie lesen, wenn Sie sich für Merkwürdigkeiten interessieren;-) Merkwürdigkeiten, die das Leben schreibt... Zwischen Wahn und Wirklichkeit begibt sich Marie auf die Suche nach sich selbst, nach den Dingen, die ihrer Wirklichkeit entsprechen. Das ist für sie nicht leicht, weil sie an einer Traumatisierung leidet. Die Spannungen in ihrem Leben hat sie mit einer Psychose beantwortet. Mit Hilfe des Ehemannes und schließlich der Geburt der Tochter lernt sie verantwortlich damit umzugehen. Es begegnen ihr Merkwürdigkeiten, mit denen sie nie gerechnet hätte und die auch den Leser überraschen werden, weil mit den Verwicklungen keiner rechnen konnte. Wie das Leben spielt....., oder spielen könnte.

Anbieter: Thalia AT
Stand: 25.09.2020
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Traumapädagogik bei traumatisierten Kindern und...
12,99 € *
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Pädagogik - Pädagogische Psychologie, Note: 2,0, Philipps-Universität Marburg, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen sind zuständige PädagogInnen '[...] einem Trommelfeuer hochdynamischer psychischer Prozesse ausgesetzt (und) laufen Gefahr, sich an diesen Prozessen zu infizieren und Schaden zu nehmen' (Meng, Köhli, & Bürgin 2001, S.188). Aus diesem Grund ist es von besonderer Notwendigkeit, über die Dynamik von Traumata zu wissen sowie die Folgen und daraus resultierende Verhaltensweisen betroffener Kinder und Jugendlicher im Kontext der Traumatisierung einordnen zu können. Nur so lassen sich potenzielle Belastungen der PädagogInnen so gering wie möglich halten und Handlungsmöglichkeiten erschließen, mit denen die Betroffenen in einer positiven Entwicklung unterstützt werden können. Mein Interesse für dieses Themengebiet entwickelte sich während meiner Arbeit in einem Wohnheim für psychisch kranke Jugendliche. Hier absolvierte ich zu Beginn meines Studiums ein Praktikum und bin bis heute dort tätig. Viele von den Jugendlichen, die hier leben, haben traumatische Erlebnisse machen müssen. Mit einem Zitat von Bertolt Brecht schärfte und veränderte meine Praxisanleiterin bereits am ersten Tag meinen Blick auf die zu betreuenden Jugendlichen: 'Der reißende Strom wird gewalttätig genannt, aber das Flussbett, das ihn einengt, nennt keiner gewalttätig.' Mit der Zeit begriff ich, was sie damit meinte. Es sind keine 'kranken' Jugendlichen, mit denen wir zu tun haben. Sie und ihr Verhalten sind vielmehr durch ihre traumatischen Erlebnisse bedingt und hindern sie an einer gesunden Entwicklung. Im Gegensatz zu der Annahme, traumatische Erfahrungen könnten nur im therapeutischen Setting korrigiert werden, stellt auch die Pädagogik eine große Unterstützungsmöglichkeit für betroffene Kinder und Jugendliche dar; traumatische Erfahrungen spiegeln sich in auffälligen Verhaltensweisen wieder, die den Alltag der Betroffenen prägen und auch dort bewältigt werden können (vgl. Weiß 2009, Philipp sucht sein Ich. Zum pädagogischen Umgang mit Traumata in den Erziehungshilfen, S.78). Besonders die sationäre Jugendhilfe scheint bei der Korrektur traumatischer Erfahrungen und der Unterstützung betroffener Kinder und Jugendlicher eine wichtige Rolle zu spielen. Diese Kinder brauchen, wie Mehringer schon vor dreißig Jahren formulierte, den 'therapeutischen Alltag von morgens bis abends' (Mehringer 1979, S.6) - eine Anforderung, die die Heimerziehung erfüllen kann. Doch welche konkreten Handlungsmöglichkeiten haben PädagogInnen im Umgang

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Stand: 25.09.2020
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